Bereits zum zehnten Mal fand in einer Stadt des Bezirk Schwabens der Schwabentag statt. Dieses Jahr ging die Ausrichtung an die Stadt Nördlingen, die den Schwabentag zusammen mit dem CittaSlowFestival beging. Im Rahmen dieses Schwabentages fanden am Sonntag innerhalb der Nördlinger Stadtmauern ein Sternmarsch sowie eine Serenade mit rund 500 Musikern aus dem Allgäu-Schwäbischen-Musikbund statt.

Als Teil des ASM-Spielmannszuges marschierten wir vom Berger Tor in die Innenstadt zum Kriegerbrunnen, Ort der Serenade. Wir waren bereits mehrfach zusammen mit weiteren Musikern des ASM als ASM-Spielmannszug unterwegs. Unter anderem beim Festival der Nationen in Bad Wörishofen sowie bei den Landestagen der Musik in Füssen und Landsberg.

Doch so viele Spielleute wie diese Mal waren wir noch nie. Aus 10 Spielmannszügen setzte sich der Zug mit rund 80 Spielleuten zusammen. Dies war nicht nur für die Zuschauer ein Erlebnis, sondern auch für uns, denn nicht oft bietet sich die Gelegenheit, zusammen mit so vielen Musikern zu marschieren und zu spielen.

Serenade
Serenade

Tambourmajore
Die Tambourmajore/Vorstände der am ASM-Spielmannszug beteiligten Vereine

Der nächste Auftritt des ASM-Spielmannszugs findet Ende September in Bad Wörishofen beim jährlichen Festival der Nationen statt.

Weitere Bilder des Spielmannszuges beim Schwabentag.

Der Musikverein Langen (Vorarlberg) lud anlässlich seines 120-jährigen Jubiläums am vergangenen Wochenende zum Bezirksmusikfest ins 4-Ländereck bei Bregenz ein. Bereits im letzten Jahr, als das Bezirksmusikfest im benachbarten Ort Fluh bei Bregenz stattfand, durften wir einen wunderschönen musikalischen Tag in Österreich verbringen. Und so war die Freude groß, dass auch für dieses Jahr eine Einladung erfolgte. Wir nahmen sowohl beim Marschmusikwettbewerb als auch am anschließenden Schützenumzug teil.

Marschmusikwettbewerb Langen

Am Marschmusikwettbewerb beteiligten sich insgesamt neun Vereine in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Bereits seit Wochen bereiteten wir uns auf diesen Wettbewerb vor und so haben wir in der Wertungsstufe D erneut ein sehr gutes Ergebnis erzielt, auch wenn die Teilnahme aufgrund der unterschiedlichen Wertungskriterien zwischen Deutschland und Österreich außer Konkurrenz war.
Auch beim anschließenden Festumzug gaben wir in unserer rot-weißen Uniformen - passend zu Österreich - ein gutes Bild ab.

Zu den Bildern des Marschmusikwettbewerbs

Der Krumbacher Spielmannszug hielt am 16.02. seine jährliche Generalversammlung im Hause Munding ab. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorstand Otti Pfelzer folgte der Bericht über das vergangene Jahr. So hatten die über 40 aktiven Mitglieder 13 Auftritte absolviert. Neben diversen Ständchen und Auftritten in der näheren Umgebung spielten die Krumbacher auch bei einem Umzug im Nachbarland Österreich mit und es standen weitere Auftritte in Füssen, Landsberg und Bad Wörishofen zusammen mit den Spielleuten aus Buchloe als ASM Spielmannszug auf dem Programm.

Und auch für die kommende Saison, die traditionell am 1. Mai mit dem Weckruf beginnt, stehen bereits wieder zahlreiche Auftritte an. Auch in diesem Jahr ist wieder ein Besuch im Nachbarland Österreich geplant. Dabei möchte der Verein am dortigen Marschmusikwettbewerb teilnehmen. Dies bedeutet im kommenden Jahr zahlreiche Marschproben, um bei dem anstehenden Wettbewerb ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wies Otti Pfelzer darauf hin, dass das Jahr 2018 auch ein „kleines Jubiläumsjahr“ für den Verein darstelle, da der Krumbacher Spielmanns- und Fanfarenzug im Februar 1978 als eingetragener Verein registriert wurde. Dass der Verein seither mit großem Erfolg besteht, zeigen die zahlreichen Ehrungen für aktive Mitgliedschaft, die jedes Jahr vorgenommen werden können. So wurden 2017 6 Spielleute für insgesamt 115 Jahre geehrt und im Jahr 2018 werden es Ehrungen für insgesamt 155 Jahre aktive Mitgliedschaft geben, so Pfelzer.

Zum Abschluss dankte der 2. Bürgermeister der Stadt Krumbach, Gerhard Weiß, der selber jahrelang aktives Mitglied sowie Teil der Vorstandschaft des Vereins war, dem Verein für seine hervorragende Arbeit und sein Engagement.

Um uns optimal auf die Saison 2018 vorzubereiten, begaben wir uns Ende April nach Oberbayern zum Probenwochenende im Berghof Agatharied.

Wie bereits 2015 verbrachten wir dort drei probenintensive Tage zusammen mit unseren Freunden des Spielmannszugs Ebersberg. Neben Gesamtproben und Registerproben stand auch eine Marschprobe auf dem Programm und es wurden zwei neue Märsche einstudiert. Einer der Märsche ist der Hohenfriedberger Marsch, der bereits in den ersten Jahren des Vereinsbestehens gespielt wurde und nun wieder neu aufgelegt wird. Der Berghof in der Nähe von Miesbach bietet dafür ausreichend Räumlichkeiten und auch die große Außenanlage lud während den Pausen sowohl zum Fußballspielen als auch zum Entspannen in der Sonne ein. Natürlich fand sich auch noch genügend Zeit für die Geselligkeit und Pflege der Freundschaft der beiden Vereine.

Genauso gelungen wie das Probenwochenende war der Saisonstart am 1. Mai mit dem Weckruf. Nachdem der traditionelle Weckruf in den letzten zwei Jahren ausfallen musste – einmal wegen schlechter Wetterprognosen und im vergangenen Jahr aufgrund eines Auftritts beim Maifest im Legoland – freuten wir uns darauf, wieder ab 6 Uhr morgens durch die Straßen zu ziehen und die Krumbacher Bürger mit unserer Musik zu wecken. Neben dem Saisonstart stellt der Zug durch Krumbach auch immer eine lange Marschprobe dar. Und dies ist dieses Jahr besonders wichtig, da wir im Juni wieder an einem Marschmusikwettbewerb teilnehmen werden.

Der Krumbacher Spielmannszug lud am 02.12.2017 zur traditionellen Weihnachtsfeier. Der 1. Vorstand begrüßte die aktiven und passiven Mitglieder mit deren Familien sowie den 1. Bürgermeister der Stadt und Mitglieder des Stadtrats und berichtete von den Auftritten des vergangenen Jahres. Zum ersten Mal leisteten auch die Kleinsten des Vereins – die Stadtwache – mit ihren Blockflöten einen musikalischen Beitrag.

Bei den diesjährigen Ehrungen zeigte sich – der Verein braucht keine Frauenquote. Die Quote stimmt auch so, denn die Spielleute, die in diesem Jahr für ihre aktive Mitgliedschaft zu ehren waren, sind ausschließlich weiblich. Es wurden geehrt: Vanessa Fürsich (10 Jahre), Kornelia Will (15 Jahre), Stefanie Hofstetter (15 Jahre), Corina Urban, Regina Bosch und Andrea Resch (jeweils 25 Jahre). Beim Allgäu-Schwäbischen Musikbund wird aber nicht nur die aktive Mitgliedschaft geehrt, sondern auch andere Verdienste um die Blasmusik und so wurde in diesem Jahr der 1. Vorstand des Vereins, Otti Pfelzer, für 40 Jahre Tambourmajor – also die musikalische Leitung- geehrt.

Ehrungen
Die Ehrungen
v.l. Andrea Resch, Stefanie Hofstetter, Corina Urban, Kornelia Will, Regina Bosch, Vanessa Fürsich, Otti Pfelzer

Im Anschluss durfte natürlich nicht der Besuch des Nikolaus mit seinen Engeln und Knecht Ruprecht fehlen, der in seiner gewohnt amüsanten Weise das Jahr in Gedichtform Revue passieren ließ. Nach zweijähriger Pause hieß es dann dieses Jahr wieder Bühne frei für die Theatergruppe des Vereins, die mit dem wahrhaft himmlischen Stück „Gloria und Glorius“ auf Weihnachten einstimmte. Den Abschluss bildete wie in jedem Jahr die bunte Tombola, mit deren Erlös der Verein in neue Uniformen und Instrumente investiert.

Theatergruppe
Die Theatergruppe
v.l. Stefanie Hofstetter, Kathrin Wiedemann, Engin Arbter, Manuela Baur, Sibylle Göppel
hinten: Thomas Zimmermann, Andrea Resch